News

11. Juni 2021

Neue Nukleartechnikerschule in Betrieb

Die Betreiber der Schweizer Kernkraftwerke haben eine neue Schule zur Aus- und Weiterbildung im Bereich Nukleartechnologie und Grossanlagenbetrieb gegründet. Die Nukleartechnikerschule befindet sich in den Räumlichkeiten der ABB Technikerschule in Baden. Swissnuclear freut sich, dass sie als vom SBFI anerkannte höhere Fachschule erfolgreich den Betrieb aufgenommen hat.

10. Juni 2021

Interview mit zwei Powerfrauen in der Kerntechnik: Prof. Annalisa Manera und Anna Varbella

Annalisa Manera übernimmt im Sommer 2021 den Lehrstuhl für Nuclear Engineering an der ETH Zürich. Anna Varbella schliesst dort demnächst ihr Masterstudium ab. Swissnuclear traf die zwei Italienerinnen zu einem Gespräch.

28. Mai 2021

Stromabkommen mit der EU in weiter Ferne: Der Betrieb der Kernkraftwerke bleibt langfristig nötig

Nach dem Scheitern der Verhandlungen über ein institutionelles Abkommen mit der EU ist ein zeitnaher Abschluss eines Stromabkommens nicht mehr realistisch. Die Gefahr von Engpässen in der Stromversorgung und von instabilen Netzen steigt dadurch beträchtlich. Umso wichtiger wird die von den Schweizer Kernkraftwerken produzierte klimafreundliche Grundlast. Die Kernkraftwerke sind darauf vorbereitet, noch für lange Zeit am Netz zu bleiben.

04. Mai 2021

Stilllegungs- und Entsorgungsfonds: Solide Überschüsse trotz Pandemie

Der Stilllegungsfonds für Kernanlagen und der Entsorgungsfonds für Kernkraftwerke haben im Jahr 2020 trotz pandemiebedingter Börsenturbulenzen eine gute Performance gezeigt. Per Ende 2020 liegen die Fondsvermögen weiterhin deutlich im Plus und rund 0,9 Milliarden Franken über dem behördlich geforderten Betrag.

22. April 2021

EU verweigert Kernenergie die Aufnahme in die Taxonomie für umweltverträgliche Investitionen

Obwohl ein Expertenbericht des eigenen wissenschaftlichen Dienstes (Joint Research Center der EU-Kommission) zum Schluss kam, dass Kernenergie mindestens so umweltverträglich wie erneuerbare Energie ist, hat die EU-Kommission am 21. April beschlossen, die Kernenergie vorderhand nicht in ihre Taxonomie für umweltverträgliche Investitionen aufzunehmen. Swissnuclear bedauert diesen Entscheid und erwartet die Berücksichtigung der Kernenergie im Rahmen der weiteren Arbeiten der EU-Kommission.

13. April 2021

Einvernehmliche Lösung zur Finanzierung der Jodtabletten-Verteilungen

Die Betreiber der Schweizer Kernkraftwerke und die Schweizerische Eidgenossenschaft haben sich abschliessend über die Kostentragung für drei Jodtabletten-Verteilkampagnen geeinigt. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 14. April 2021 eine entsprechende Vereinbarung genehmigt.

12. April 2021

Ohne die bestehenden Kernkraftwerke geht es nicht

Ein neues Positionspapier von swissnuclear legt dar, warum wirksamer Klimaschutz nur mit dem sinnvollen Miteinander von Kernkraft und erneuerbarer Energie gelingen kann. Dazu müssen die Schweizer Kernkraftwerke möglichst lange am Netz bleiben.

06. April 2021

swissnuclear und die Kernkraftwerke sind an der Karrieremesse "poly E-Fair" der ETH Zürich präsent

swissnuclear und die Kernkraftwerke sind an der Karrieremesse "poly E-Fair" der ETH Zürich präsent

 

Swissnuclear präsentiert am 13. April 2021 an der virtuellen Karrieremesse poly-E-fair der ETH Zürich die Berufswelt der Schweizer Kernkraftwerke. Sind Sie kurz vor Ihrem Hochschulabschluss oder haben Sie Familienmitglieder oder Bekannte, die bald ihr Studium beenden werden? Dann informieren Sie sich doch über die faszinierende Berufsvielfalt, die die Kernkraftwerke bieten! Ein Besuch unseres virtuellen Standes lohnt sich. Dieser bietet auch die Möglichkeit, sich direkt mit Mitarbeitenden der Kernkraftwerke zu unterhalten. Genauere Informationen finden Sie unter:
Poly E-Fair der ETH Zürich.

25. Februar 2021

10 Jahre Fukushima - Informationen und Links

Am 11. März jährt sich das schwere Erdbeben in Japan zum zehnten Mal. Es löste mehrere Tsunamis aus, die die Küsten verwüsteten. In der Region Fukuhsima-Daiichi kamen gegen 20'000 Menschen ums Leben.

Wie in der gesamten Region wurden alle laufenden Reaktoren beim Erdbeben automatisch abgeschaltet. Die Flutwellen der Tsunamis überschwemmten allerdings die Meerwasserpumen der Anlage, die elektrischen Schaltanlagen, alle Notstromdiesel sowie die Räume mit den Batterien. Somit fiel die Notstromversorgung aus. Die Kühlung der abgeschalteten Reaktoren funktionierte nicht mehr. Es kam zu mehrfachen Kernschmelzen und Wasserstoffgas-Explosionen mit Austragung beträchtlicher Mengen radioaktiver Stoffe. Die Bevölkerung war zuvor evakuiert worden.

Was genau ist damals passiert? Wie sieht die Situation heute in Fukushima aus? Was bedeutete der Unfall für die Schwiez und kann ein solcher Unfall wie in Fukushima auch hierzulande passieren?

Detailinformationen sowie Anworten auf weitere häufige Fragen zum Reaktorunfall in Fukushima erhalten Sie auf der Website des Schweizerischen Nuklearforums.

08. Februar 2021

Die Schweizer Kernkraftwerke sind erdbeben- und überflutungssicher

Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) teilt auf seiner Website mit, dass die Betreiber seit dem Unfall in Fukushima zum zweiten Mal erfolgreich nachweisen konnten, dass sie die aktualisierten Erdbebensicherheits-Standards erfüllen und damit einem starken Erdbeben standhalten. Sowohl die Kernkühlung als auch die Kühlung der Brennelement-Lagerbecken der vier KKW sind bei einem schweren Erdbeben, wie es sich nur einmal alle 10'000 Jahre ereignen könnte, gewährleistet. Dies ist auch der Fall bei einer Kombination von Erdbeben und erdbebenbedingtem Hochwasser. Der maximal zulässige Dosishöchstwert von 100 Millisievert (mSv) würde gemäss ENSI bei einem solchen Störfall nicht überschritten.

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