Kernkraftwerke liefern 40% unseres Stroms
Unsere Schweizer Kernkraftwerke – Beznau 1 und 2, Gösgen, Leibstadt und Mühleberg – lieferten im Jahr 2008 über 26,1 Milliarden Killowattstunde Strom und decken damit knapp 40% des Strombedarfs der Schweiz. Sie sind neben der Wasserkraft das wichtigste Standbein unserer Stromversorgung.
Kernkraftwerke stellen zuverlässig, wirtschaftlich und klimaverträglich Strom her. Zuverlässig ist ihre Produktion, indem sie fortlaufend eine grosse Menge Strom ins Netz liefern. Wirtschaftlich ist die Kernenergie, weil sie vergleichsweise günstig Strom produziert und der Preis kaum vom Rohstoffpreis Uran beeinflusst wird. Schliesslich produzieren sie klimaverträglich Strom: Betrachtet man den CO2-Ausstoss über den ganzen Zyklus vom Bau und Betrieb eines Kernkraftwerks, über den Uranabbau, die Anreicherung, den Rückbau eines Kernkraftwerks bis zur Entsorgung der radioaktiven Abfälle, schneidet die Kernenergie nach der Wasserkraft am zweitbesten ab, gefolgt von Wind- und Sonnenenergie.
Die Entsorgung der radioaktiven Abfälle in geologische Tiefenlagern ist in der Schweiz technisch möglich, dies hat der Bundesrat bestätigt. Die für die Tiefenlagerung benötigten finanziellen Mittel sind durch die Kernkraftwerksbetreiber sichergestellt. Offen ist die Frage, wo einst die Tiefenlager zu liegen kommen. Dies wird mit dem nun laufenden, breit abgestützten politischen Prozess – dem Sachplan geologische Tiefenlager – beantwortet.
Detaillierte Informationen zur Kernenergie in der Schweiz finden Sie unter www.kernenergie.ch.